Kreta 2010 - Reisebericht

4.Tag
ostwärts...

Heute wenden wir uns mit unserem Mitauto in Richtung Osten Kretas.

Unsere erste Station ist Agios Nikolaos. Ein sehr idyllisches Städtchen am Meer mit einem kleinen Süßwassersee mittendrin, das uns gleich in seinen Bann zieht. Die Promenade am See lädt zum Bummeln ein und man kann sich gut vorstellen, wie gemütlich es hier am Abend ist.

Einen Parkplatz ergattern wir auch irgendwo oberhalb des Sees, wobei die Parkplätze hier erstaunlicherweise kostenfrei zu haben sind – wenn man denn einen kriegt. Unserer war relativ weit bergan, was zwar einen tollen Ausblick über den See bedeutete, aber auch viele viele Stufen die zuerst abwärts und nach begangener Begehung der Stadt wieder aufwärts gegangen werden wollten. Nachdem es heute noch einen Tick heißer ist als gestern, entwickelt sich das zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.

Unseren nächsten Halt machen wir in Sitia. Die Strecke dahin ist lang und kurvenreich und belohnt uns mit vielen atemberaubenden Ausblicken über die Buchten, die wir in verschiedenen Foto- und Videostopps einfangen.

Sitia zeigt sich ruhig, beschaulich und nicht so sehr auf Tourismis ausgerichtet. Dementsprechend angenehm ist es auch zu erkunden. Wir schlendern eine Weile am Hafen entlang und machen es uns dann in einem stylischen Café gemütlich das von Einheimischen Mädels frequentiert wird und mit guter House-Musik aufwarten kann. Wir statten uns natürlich wieder mit frischem Mineralwasser aus, von dem wir in diesen Tagen riesige Mengen benötigen. Sehr interessant finden wir die Tatsache dass die Griechen es für einen Irrtum zu halten scheinen wenn wir Mineralwasser "mit Gas" kaufen, denn meistens werden wir gefragt, ob wir das wirklich wollen?!

Dann geht es weiter in den äußersten Osten von Kreta, zu Strand von Vai.

Es handelt sich dabei um den einzigen Palmenstrand des Landes und er ist wirklich beeindruckend schön. Es gibt einen großen Palmenhain mit dem das Ganze schon sehr karibisch anmutet und das Wasser ist glasklar.

 

Ich habe mir vor 2 Tagen eine Schnorchelausrüstung gekauft und die wird hier zum ersten Mal ausprobiert. Für mich ist es das erste Mal überhaupt mit der Taucherbrille und nachdem ich erstmal etwas Meer geschnupft und getrunken habe klappt es ganz gut und macht mir eine Menge Spaß.

 

Allgemein ist es an dem Strand wunderbar. Es gibt an diesem Ende der Insel keine Durchzugsstraße, keine Musikberieselung, und auch sonst nichts was die himmlische Ruhe stört, und so lassen wir noch etwas die Seele und die Füße im Sand baumeln, bevor wir uns auf die 150 km lange Heimfahrt begeben und dabei das Meer in den späten Sonnenstrahlen genießen.
 
 
(C) 2011 by N. Hirtenlehner