New York

Downtown Manhattan
Samstag, 20. September 2008

Tag 4

Heute starten wir auch wieder mit einem kräftigen Frühstück im "Frontier" wo es uns gestern schon so gut geschmeckt hat. Nach einem kurzen Rundgang spazieren wir noch einmal für eine kurze vormittägliche Pause ins Hotel zurück bevor uns auf den Weg zur Station des New York Water Taxi mit dem wir heute den Süden von Manhattan umrunden und erkunden wollen.
Wir erreichen die Station noch recht früh und so genießen wir auf einer Bank mit Blick auf den East River die Sonne.


Dabei müssen wir unglaublich gut informiert aussehen, denn fast jeder der kommt um ebenfalls mit einem Boot zu fahren, fragt uns nach der Zeit oder dem Obfahrtsort. Wir fahren zum Pier 17 an der Südspitze von Manhattan und genießen unglaubliche Ausblicke auf die Skyline.

Vom Pier 17, wo sich viele Menschen an ihrem freien Samstag tummeln, bewegen wir uns Richtung Wall Street, wo wir die New Yorker Börse finden. Weiters sehen wir das World Financial Center, eine Ansammlung der Zentralen von weltbedeutenden Finanzunternehmen. Und wir kommen auch zum Ground Zero, der uns an die schrecklichen Ereignisse des 11.09.2001 erinnert.

Wir bewegen uns dann nordwärts, wo wir uns plötzlich nach China versetzt fühlen. Chinatown sieht wirklich so aus wie man es sich vorstellt. Plötzlich sieht man fast nur mehr Chinesen (von ein paar verirrten Touristen abgesehen) und überall prangen chinesische Schriftzeichen.

Nur eine Straße weiter, und wir sind in Italien bzw. "little Italy", wo es von italienischen Fahnen, Pizzarias und allem was dazu gehört, wimmelt. Außerdem laufen hier unpackbar viele Menschen herum.

Westlich davon landen wir in SoHo, das durch seine detailreiche Architektur beeindruckt, ermöglicht durch die Verwendung von Gusseisen-Fertigelementen, wie wir erfahren. SoHo zeigt sich als schönes und teures Viertel, was unserem Bedürfnis nach Mittagessen nicht sehr entgegen kommt.


Wir steigen dann letztendlich in die U-Bahn und fahren zurück zum Pier 17, wo wir auf der Terrasse eines netten Lokals einen Platz mit Blick auf den Fluss ergattern. Das Essen schmeckt großartig, einziger Wermutstropfen ist ein Wolkenkratzer, der der Meinung ist, unser Plätzchen in der Sonne nach wenigen Minuten in einen kühlen Schattenplatz verwandeln zu müssen.

Nach dem tollen Essen steigen wir wieder ins Taxiboot um auch den Rest der Runde bis zur 44. Straße am East River zu sehen. Dabei bieten sich uns unglaubliche Blicke auf das abendliche Manhattan und auch auf die Freiheitsstatue. Als wir aus dem Boot steigen ist es bereits dunkel und wir begeben uns, müden von den vielen gelaufenen Kilometern des Tages, zurück zum Hotel.

(C) 2011 by N. Hirtenlehner